Beratung und Unterstützung für Angehörige:

 

Betreuende Angehörige wünschen sich mehr Unterstützung und Begleitung, vor allem aber auch Wertschätzung, sei es von der Gesellschaft oder dem eigenen familiären Umfeld. Sie als Angehöriger sind „Mitleidender und Mitbetroffener“ der an Demenz erkrankten Person. Sie nehmen je nach Gesundheits-, Lebens- oder Familiensituation oftmals große Belastungen auf sich und leisten einen gesellschaftspolitisch äußerst wertvollen Beitrag. Um aber als Betreuungsperson bestehen zu können, müssen Sie klar Ihre Grenzen kennen und dürfen Ihre eigenen Bedürfnisse dabei nicht vergessen.

Nur wenn es einem selbst gut geht, dann geht es auch dem Betroffenen besser! Planen Sie daher Freiräume ein und nehmen Sie jede Hilfe an, die Sie bekommen können.

 

„Eine Blume kann nur dann für andere blühen,
wenn sie regelmäßig gegossen und gedüngt wird.“
(unbekannt)

 

Eine Demenzerkrankung ist für Angehörige der betroffenen Person eine enorme Herausforderung und Belastung und kann sich über Jahre hinziehen. Sie als Angehöriger tragen häufig den Hauptanteil der Betreuung und stehen dabei oft vor unlösbaren Aufgaben und Problemen. Sei es im Umgang mit schwierigem Verhalten, Betreuungsmöglichkeiten, Pflege und mehr. Nicht immer gibt es eine (sofortige) Lösung, aber es hilft, sich Probleme von der Seele zu reden, gehört und verstanden zu werden.

Ich möchte Sie dabei, so gut es geht, unterstützen und zwar durch  

Informationsvermittlung:

  • Wissen über die Krankheit und den Krankheitsverlauf
  • Entlastungsmöglichkeiten
  • Umgang mit schwierigem Verhalten
  • Beschäftigungsmöglichkeiten im Alltag
  • Kommunikation

Praktische Unterstützung:

Für Klienten, die ein Demenztraining in Anspruch nehmen, gibt es die Möglichkeit, eine zusätzliche Stundenbetreuung zu erwerben. Mein Ziel ist es, mit diesem Angebot, Angehörige für einige Zeit zu entlasten. Beispiel: In der 1. Stunde wird ein Demenztraining abgehalten und je nach Wunsch und Bedarf wird eine weiterführende Betreuung, 2. oder 3. Stunde biografisch und situationsbedingt auf den Betroffenen abgestimmt und stadienspezifisch betreut. Wie zum Beispiel, je nach Bedarf angeleitet und motiviert: Gemeinsam kochen, gemeinsame Spaziergänge, gemeinsam Einkaufen gehen, es wird Karten gespielt, ein Wirtshaus- oder Kaffeehausbesuch ist möglich, es wird getratscht und gequatscht, gesungen und gelacht.

Emotionale Unterstützung:

  • Zuhören
  • Wertschätzung
  • Ermutigen

Nützliche Links:  www.alzheimerurlaub.at
Achtung: Es gibt finanzielle Unterstützung: https://www.demenz-hilfe.at/finanzielle-hilfe/